Microsoft Surface enttäuschend teuer

Nun lassen sich die neuen Windows 8 Tablets von Microsoft vorbestellen.

Während ich die ersten Spekulationen, wonach die Tablets ab $299 in den Handel kommen würden, nie so recht glauben konnte, hoffte ich doch auf einen Preis, der deutlich unter den floppenden Ultarbooks zu liegen kommt.

Leider ist das aber nicht so.

Das günstigste Surface (ohne Touch Cover, also der besonderen in die Abdeckung integrierten Tastatur) wird für $499.00 angeboten, während die 32GB und 64GB Variante inkl. Touch Cover $599.00 bzw. $699.00 kosten sollen. Type Cover, das etwas dickere aber bequemere Keyboard-Cover kostet zusätzlich $129.99.

Es handelt sich dabei um die RT Version inkl. Office 2013 RT Preview (die endgültige Version wird via Windows Update nachgeliefert, wenn sie erscheint).

Microsoft Surface

Der Microsoft Surface Tablet Computer

surface.microsoftstore.com

www.microsoft.com/Surface/

Hinweis: bestellt werden kann es offenbar nur mit Lieferung in die USA. Die Vorbestellen-Seite auf deutsch führt nur zum Shop, wo die Surfaces aber (noch) nicht zu haben sind.

bitcasa – Alternative für Dropbox?

Dropbox LogoIch bin ein grosser Fan von Dropbox.

Dropbox ist perfekt um gemeinsam, oder auch allein, von unterschiedlichen Computern oder Smartphones, Dokumente zu bearbeiten, ohne sie hin und her zu mailen und ein Versionenchaos zu erhalten. Dokumente im Dropbox-Ordner, der sich nahtlos ins Betriebssystem integriert (Windows, Mac, Linux und Mobilplattformen) werden automatisch über das Internet synchronisisert. Natürlich müssen dazu alle zu synchronissserenden Geräte ab und zu online sein, aber das schöne ist, dass diese weder gleichzeitig zu sein braucht, noch zur Bearbeitung Voraussetzung ist. Alle Dokumente werden sowohl lokal wie auch in der «Cloud» gespeichert. Ändern sich Dokumente auf verschiedenen Endgeräten parallel, wird eine Konfliktkopie erstellt und der Abgleich kann manuell erfolgen. Zusätzlich wird für die Online-Version ein «Versionsverlauf» erstellt, somit können vorherige Versionen wieder hergestellt werden.

Dropbox zeichnet sich durch seine einfache Bedienbarkeit aus: Dropbox herunterladen, installieren, dabei ein Konto erstellen oder ein bestehendes Konto verbinden, Dropbox Ordner nutzen und automatisch werden alle Dateien darin nicht nur lokal gespeichert, sondern automatisch auf den Servern von Amazon in der Cloud gespeichert bzw. mit den entsprechenden Ordnern auf anderen Computern synchronisisert. Innerhalb der Dropbox kann man eine beliebige Ordnerstruktur erstellen und einzelne Ordner für spezifische Dropboxbenutzer oder die ganze Welt freigeben.

Es gibt zwar einige Konkurrenzprodukte, unter anderem das aus der Schweiz stammende Wuala.

Wuala bietet ein einzigartiges Sicherheitskonzept (client-side-encryption), bei welchem die Daten schon auf dem Computer verschlüsselt werden.

Zudem bietet es mehr Möglichkeiten als Dropbox, was es allerdings auch etwas unübersichtlicher macht.

Nun schickt sich ein neuer Anbieter an, Dropbox und Wuala Konkurrenz zu machen. Das kalifornische Unternehmen bitcasa verspricht unbeschränkten Speicherplatz in der Cloud für monatlich 10$. Dabei werden die Daten ähnlich, wie bei Wuala bereits clientseitig verschlüsselt. Statt aber nur einzelne Ordner in die Cloud zu synchronisissren, soll es möglcih sein, ganze Festplatten quasi in der Cloud zu haben.

Diese Woche habe ich die Einladung zum bitcasa Beta-Test erhalten und werde mir einmal einen ersten Eindruck verschaffen.

Hier Informationen über bitcasa aus Medien und Blogs:

http://netzwertig.com/2011/09/26/viel-aufmerksamkeit-fur-us-startup-bitcasa-macht-verschlusselten-onlinespeicher-sexy/

http://www.tomshardware.de/Cloud-Speicher-Bitcasa-Online-Festplatte,news-246279.html

http://techcrunch.com/2011/09/12/with-bitcasa-the-entire-cloud-is-your-hard-drive-for-only-10-per-month/ (Englisch)

XAMPP – lokaler Webserver konfigurieren

Für die lokale Entwicklung von Webseiten oder WordPress-Themes verwende ich XAMPP von Apache Friends. Standardmässig ist das Webroot-Verzeichnis, also der Ort wo der Apache-Webserver die Dateien sucht, im Ordner htdocs des Installationsverzeichnis. (Achtung: es gibt einen weiteren htdocs-Ordner im apache-Verzeichnis. Bei einer standardmässigen XAMPP-Installation, befindet sich das Webroot aber nicht dort, sondern z. B. unter C:xampphtdocs wenn XAMPP direkt nach C: installiert wurde). Dort befindet sich auch die XAMPP-eigene Startseite, die Zugriff auf verschiedene nützliche Funktionen bietet:

XAMPP-eigene Startseite von localhost

XAMPP-eigene Startseite von localhost

Ich verwalte meine eigenen Websites lieber in einem eigenen Verzeichnis, damit vermindere ich die Gefahr, die Dateien bei einem Update von XAMPP oder wenn ich XAMPP deinstalliere, zu überschreiben oder zu löschen.

Um meine eigenen, lokalen Websites einfach im Browser erreichen zu können, richte ich zu diesem Ordner einen Alias ein.

Dazu öffne ich die Datei C:xamppapacheconfhttpd.conf (wieder unter der Annahme, XAMPP ist direkt in das Root des Laufwerks C: installiert worden. Andernfalls muss der Pfad natürlich entsprechend angepasst werden.)

Diese httpd.conf Datei steuert praktisch alle Einstellungen des Apache Webservers.

Irgendwo (so um die die Zeile 183) finde ich den Eintrag für den Pfad zu den Dokumenten:

[sourcecode language=“plain“ firstline=“183″]
DocumentRoot "C:/xampp/htdocs"
[/sourcecode]

Gleich darunter definiere ich nun den Alias:

[sourcecode language=“plain“ firstline=“183″]
DocumentRoot "D:/xampp/htdocs"

Alias /web "C:UsersChristian ZumbrunnenDocuments4_Websites"
<Directory "C:UsersChristian ZumbrunnenDocuments4_Websites">
Options All Indexes FollowSymLinks MultiViews
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
[/sourcecode]

Nun komme ich mit localhost nach wie vor zur Standardstartseite von XAMPP. Die URL localhost/web/ führt mich nun ins Alias-Verzeichnis.
Für jedes Web erstelle ich hier ein eigenes Verzeichnis, z. B. test, auf welches ich nun bei laufendem Web-Server via http://localhost/web/test/ zugreifen kann.

Zugriff auf meine Websites via den Alias "web".

Zugriff auf meine Websites via den Alias „web“.

Bei der Verwendung von WordPress oder einem anderen System, welches mod_rewrite nutzt um „schöne URLs“ zu generieren, ist es zudem nötig, etwas weiter unten in der gleichen Datei die Direktive betreffend FollowSymlinks von AllowOverride none zu AllowOverride all anzupassen:

[sourcecode language=“plain“ firstline=“200″]
<Directory />
Options FollowSymLinks
AllowOverride All
Order deny,allow
Deny from all
</Directory>
[/sourcecode]