Am 15. Dezember war #offlineDay

Zwei Blogger / Twitterer (@blogintom und @swissky) aus der Schweiz haben den 15. Dezember zum #offlineday erklärt. 24h lang wollen sie komplett auf das Internet verzichten.

Obwohl ich mich an diesem Offline Day selber nicht beteilige, finde ich die Idee eigentlich durchaus sinnvoll. Ähnlich, wie einen Offline Day lege ich ab und zu  Zeitspanne ein, wo ich auf Kaffee verzichte.

Ähnliche Bestrebungen auf Etwas (zum Beispiel Essen) zu verzichten um dafür etwas anderes (Nähe zu Gott, zum eigenen Körper, zur Umwelt) besser erleben zu können, gibt es schon seit eh und je.

In neuer Zeit wird das klassische Fasten, welches in christlicher Tradition während 40 Tagen vor Ostern gehalten wird, derart gestaltet, dass Teilnehmer während einer gewissen Zeit (einem Tag, einem Tag pro Woche, einer Woche, einem Monat, während 40 Tagen) auf etwas verzichten. Das kann feste Nahrung sein, Fleisch, Alkohol, Kaffee oder auch Gamekonsole, Internet oder was auch immer. Oft wird dann dafür etwas anderes getan: gebetet, Sport getrieben, jemandem geholfen, das ersparte Geld gespendet.

Ebenso lange gibt es wohl auch Leute, welche das Fasten zur Schau stellen um zu Imponieren.

Jesus hat dazu zum klassischen Fasten gesagt:

Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler! Denn sie verstellen ihre Gesichter, damit sie den Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.

Matthäus 6.16

Was mich aber doch etwas erstaunte, waren einige zynische Twitter-Kommentare zum #offlineDay. Es gab aber auch auch manche lustige Tweets. Hier eine völlig unrepräsentative Tweet-Auswahl:

2 Gedanken zu „Am 15. Dezember war #offlineDay

  1. Sascha sagt:

    Vorübergehender Verzicht kann ein guter Anstoss dazu sein, uns bewusst zu machen, dass wir viel weniger für ein zufriedenes Leben „brauchen“, als wir im Alltag häufig meinen. Wenn dieses Bewusstsein in alltäglichem Denken und Handeln mündet, in bewusstem Verzicht auf Dinge, die uns aufhalten und die wir nicht wirklich brauchen, dann kann das eine ganz neue Freiheit für uns bedeuten.

    • chzumbrunnen sagt:

      Genau, „simplify your life“ bedeutet oftmals viele Dinge loszuwerden, die laut Werbung unser Leben erleichtern und verbessern sollen…

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