WordPress 4.4 ist da

WordPress 4.4 ist heute termingerecht veröffentlicht worden.

Als erstes erfuhr ich das vom Hosting-Anbieter SiteGround:

Was ist neu?

Die offiziellen Release-Notes befinden sich hier: https://codex.wordpress.org/Version_4.4 (eher entwicklerorientiert) oder auf wordpress.org für Anwender.

  • Ein neues Standard-Theme TwentySixteen.
    Das Theme war schon einige Zeit im Repository verfügbar. Es ist nicht besonders spektakulär anzuschauen, sondern orientiert sich an einem klassischen, beliebten Blog-Theme mit optionalem Header-Bild und rechter Sidebar. Es nutzt einige der neuen Möglichkeiten von WordPress 4.4 und setzt diese Version daher als Mindestanforderung voraus.
  • Responsive Bilder
    WordPress verhält sich nun cleverer beim Herunterladen von Bildern und lädt nur die dem Gerät bzw. der Auflösung, mit der es angeschaut wird, angepasste Version. Vollautomatisch! Aus Anwendersicht muss nichts konfiguriert oder angepasst werden. Sehr cool!
  • Weitere Embed-Provider
    Bisher konnte man schon diverse Kurz-URLs, zum Beispiel von YouTube, Facebook oder Twitter einfügen (siehe oben 😉 und WordPress erstellte automatisch einen integrierten Player bzw. eine schöne und funktionelle Vorschau. Dies geschieht jetzt bei noch mehr Anbietern, zum Beispiel beliebigen WordPress Posts oder VideoPress Videos (siehe unten).
  • „Unter der Haube“
    Für den normalen Nutzer von WordPress und Betreiber eines Blogs oder einer Webseite kaum wahrnehmbar, haben sich verschiedene technische Verbesserungen vollzogen. Der erste Teil der WordPress REST-API ist umgesetzt und integriert. Dadurch lässt sich WordPress via Software steuern. Es ist für Entwickler nun möglich (fast) die volle WordPress-Funktionalität in einer Software oder Web-Anwendung zu nutzen, die überhaupt nicht wie WordPress aussieht. Automattic präsentierte bereits eine Mac-Software namens Calypso, die davon Gebrauch macht.
    Daneben wurden interne Abfragen verbessert und sind zum Teil deutlich schneller geworden (zum Beispiel bei den Kommentaren). Ausserdem können Terms (wie Kategorien oder Schlagworte bzw. eigene Taxonomien) nun Meta-Informationen enthalten.

Alles in allem ein sehr gelungener Release, der eher wenige aber grossartige, zukunftsweisende Änderungen enthält. Gute Arbeit!

Danke Scott Taylor (Release Lead) und allen, die daran gearbeitet haben.

 

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