Initiative Q – Zahlungssystem der Zukunft

Q, das Zahlungssystem der Zukunft?

Wer möchte nicht schnell und ohne Anstrengung reich werden einfach weil er zur rechten Zeit den richtigen Link geklickt hat?

Viele Phishing Nachrichten und dubiose „So-wirst-du-schnell-reich-Systeme“ rechnen damit. Aber natürlich gibt es auch mehr oder weniger seriöse Gründe, eine grosse Anhängerschaft aufzubauen. Ein soziales Netzwerk oder cooles Chat-System kann nur funktionieren, wenn es genügend Teilnehmer hat. Niemand will einem Netzwerk beitreten bei dem keine weitere Person aus dem Bekanntenkreis dabei ist.

Kein Shop will eine Zahlungsmethode einführen für die es keine Nutzer gibt und niemand will das neue Zahlungssystem einrichten, wenn es nirgends genutzt werden kann.

Selbst die Schweizer Banken haben das inzwischen gemerkt und (zumindest teilweise) angefangen eine gemeinsame Lösung anzubieten (Twint und Paymit werden eine statt unterschiedliche Lösungen. Meine Meinung dazu: too little, too late, aber wer weiss).

Das war schon damals auch PayPal klar und so erhielten Teilnehmer, alleine für die Eröffnung eines Kontos, Guthaben geschenkt. Dropbox hat das System sogar so erweitert, dass das kostenlose Guthaben (hier in Form von Speicherplatz) durch Empfehlung vergrössert werden kann.

Beide Systeme haben heute bedeutende Marktanteile.

Initiative Q tritt an, das Zahlungssystem der Zukunft zu werden.

Damit es funktionieren kann, müssen natürlich viele mitmachen und so verheisst Initiative Q:

  • …ein neues Zahlungssystem anstelle von Kreditkarten zu schaffen.
  • Das System verwendet eine eigene Währung, das Q.
  • Als Motivation um mitzumachen – und möglichst früh dabei zu sein – werden Qs bei Registrierung verschenkt. Der erhaltene Betrag sinkt mit Menge der Teilnehmer. Es lohnt sich daher so früh, wie möglich dabei zu sein.
Initiative Q Dashboard mit Anreiz zum Einladen
Initiative Q Dashboard

https://initiativeq.com/invite/rgKltUV3X

Welche Gefahren gibt es?

Da man zur Registrierung lediglich die E-Mail-Adresse angeben und diese durch die einladende Person validiert werden muss, erfährt Initiative Q deine E-Mail-Adresse, von deinem Interesse an Q und dass du irgendwie Kontakt hast zur Person, die dich eingeladen hat.

Sehr wahrscheinlich wissen Google oder Facebook viel mehr über dich.

Und die Gefahr dadurch gespamt, ausspioniert oder zum Produkt zu werden, welches verkauft werden kann, scheint mir gering.

Was, wenn es nicht funktioniert?

Naja, dann werden die erhaltenen Qs nichts wert sein. Da du dafür nichts bezahlen musstest, kein grosser Verlust, oder?

Was, wenn es funktioniert?

Dann wirst du dir irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft mit den Qs etwas kaufen können.

Was sagen andere?

Wenn du wartest, bis die Meinung aller wichtigen Meinungsmacher feststeht, bist du vielleicht etwas spät und du bereust, nicht früher eingestiegen zu sein.

Der Online Marketer Karl Kratz hat eine etwas ausführlichere Erklärung und seine Einschätzung auf deutsch festgehalten:

https://karlkratz.de/onlinemarketing-blog/initiative-q/

Auf dieser Seite hat es wiederum weiterführende Links. Besonders hervorheben möchte ich https://felixbeilharz.de/initiative-q-virales-marketing-in-8-lektionen/, ein Beitrag von Felix Beilharz, der das Vermarktungsschema von Q genau angeschaut und 8 Lektionen herausgearbeitet hat, die die enorme Viralität des Modells erklären.

Die Initiative Q Webseite selber ist bisher nicht auf deutsch übersetzt.

Falls du zum Ergebnis kommst: „Da will ich mitmachen!“. Hier mein Einladungslink:

Einladungslink: https://initiativeq.com/invite/rgKltUV3X

Dieser Link wird nicht mehr funktionieren, sobald alle Einladungen aufgebraucht sind. Lass mich wissen, (per E-Mail, Kontaktformular oder Twitter DM) nachdem du dich registriert hast, denn ich muss dich verifizieren.

Facebook und WhatsApp

WhatsApp Cofounder Brian Acton Gives The Inside Story On #DeleteFacebook And Why He Left $850 Million Behind

WhatsApp soll Facebook Geld bringen und zwar auf eine Art, die dem Mitgründer von WhatsApp (und Förderer der Chat-App Signal) nicht gefällt.

Link zum englischen Artikel: https://www.forbes.com/sites/parmyolson/2018/09/26/exclusive-whatsapp-cofounder-brian-acton-gives-the-inside-story-on-deletefacebook-and-why-he-left-850-million-behind/#259771663f20

facebook ad based on shadow contact information
Link

Facebook Is Giving Advertisers Access to Your Shadow Contact Information

Facebook gibt Werbetreibenden Zugang zu Ihren Schatten-Kontaktinformationen.

Im Artikel wird beschrieben, wie es gelang, mit einer geschäftlichen Telefonnummer welche Facebook gar nicht kennen dürfte und die nicht im Profil gespeichert ist, via „Custom Audience“ eine spezifische Person als Zielgruppe für eine Werbekampagne zu bestimmen.

Link zum englischen Artikel auf Gizmodo: https://gizmodo.com/facebook-is-giving-advertisers-access-to-your-shadow-co-1828476051